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Grillen International – Hot Pot: Grillen auf asiatisch
Während beim klassischen Grillen meist Fleisch, Fisch oder Gemüse direkt über der Hitze zubereitet wird, steht beim Hot Pot ein ganz anderes Erlebnis im Mittelpunkt: gemeinsames Kochen am Tisch in einer würzigen Brühe. Diese Art des „Tischgrillens“ bzw. Tischkochens ist in vielen asiatischen Ländern ein beliebter und geselliger Genussmoment.
In diesem Beitrag stellen wir Ihnen das Hot Pot-Grillen vor, erklären, wie es funktioniert, und geben praktische Tipps zur richtigen Zubereitung und Sicherheit.
Was ist Hot Pot?
Hot Pot (火锅 huǒguō in China, nabemono in Japan, jeongol in Korea) bezeichnet ein Gericht, bei dem eine heiße Brühe in einem Topf am Tisch steht und alle Gäste nach Belieben Zutaten hineingeben, garen und dann direkt essen. Es ist weniger ein „Grillen im klassischen Sinn“ als vielmehr eine interaktive Kochform, bei der jeder mitmischt, garen lässt und probiert.
Der große Unterschied zum klassischen Barbecue:
- Hitzequelle + flüssige Kochumgebung statt direkter Kontakt zwischen Grillrost und Lebensmittel.
- Man „kocht“ das Essen am Tisch statt es nur zu bräunen.
Wie funktioniert Hot Pot?
Schritt 1 – Die Brühe vorbereiten
Am Anfang steht eine aromatische Brühe, die in einem geeigneten Topf erhitzt wird – oft mit Kräutern, Gewürzen, Gemüse, Ingwer, Knoblauch, Chili oder auch fermentierten Zutaten. Klassisch gibt es oft zwei Brühen gleichzeitig (eine milde, eine scharfe), damit alle Gäste wählen können.
Beispiele für typische Hot Pot-Brühen:
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Klare Gemüsebrühe
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Hühnerbrühe
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Würzige, scharfe Brühe (z. B. mit Sichuan-Chili)
Schritt 2 – Zutaten vorbereiten
Hot Pot lebt von der Vielfalt und Frische: Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Tofu, Pilze, Blattgemüse, Wurzelgemüse, Nudeln – alles wird in dünnen Scheiben oder kleinen Stücken so vorbereitet, dass es in kurzer Zeit in der heißen Brühe gart.
Beliebt sind z. B.:
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Rind-, Lamm- oder Schweinefleisch (dünn geschnitten)
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Garnelen, Tintenfisch, Fischfilets
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Tofu und Tofuwürfel
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Chinakohl, Pak Choi, Spinat
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Pilze (z. B. Shiitake, Mu-Er)
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Glasnudeln, Udon, Reisnudeln
Wichtig: Fleisch und Fisch sollten gut gekühlt und frisch sein. Dünn geschnittenes Fleisch garen in der heißen Brühe sehr schnell.
Schritt 3 – Am Tisch garen
Ein Hot Pot-Set besteht aus einem Topf mit Hitzequelle darunter. Klassisch wird mit:
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elektrischem Hot Pot-Brenner
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Gaskartuschen-Kocher
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Butan-/Propanbrenner (nur mit geeigneten Geräten und Sicherheitshinweisen)
gearbeitet.
Während die Brühe köchelt, tauchen Sie einzelne Zutaten mit Essstäbchen oder einer Schöpfkelle in die heiße Flüssigkeit und garen sie direkt am Tisch. Sobald das Lebensmittel gar ist, wird es mit Saucen und Beilagen kombiniert und genossen.
Unterschied zum Grillen und Gegrillten
Anders als beim klassischen BBQ wird beim Hot Pot nicht gegrillt, sondern gekocht bzw. gegart:
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Kein direkter Kontakt von Lebensmittel mit Grillrost oder Feuer
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Hitze wirkt durch die Brühe
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Garen ist meist schneller und gleichmäßiger
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Geschmack entsteht durch Brühe und Dips
Hot Pot vereint sozialen Genuss mit Kochen am Tisch – ganz im Sinne gemeinsamer Mahlzeiten für Familie und Freunde.
Hot Pot mit Gas – was ist zu beachten?
Viele nutzen für Hot Pot Tischkochgeräte, die mit kleinen Gaskartuschen oder Gasbrennern betrieben werden. Dabei gelten Sicherheitsregeln, die auch bei anderen gasbetriebenen Kochergeräten wichtig sind:
Sicherheit beim Einsatz von Gas
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Stellen Sie das Gerät auf eine hitzebeständige, stabile Unterlage, die nicht brennbar ist.
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Verwenden Sie ausschließlich zugelassene Gaskartuschen bzw. Gasgeräte, die für den Hot Pot ausgelegt sind.
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Achten Sie auf ausreichende Belüftung im Raum – auch kleine Gasflammen produzieren Abgase.
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Halten Sie offene Flammen von brennbaren Materialien fern (z. B. Tischdecken, Servietten).
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Tauschen Sie Kartuschen nur in kaltem Zustand aus und halten Sie Kinder fern.
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Kartuschen und Gasgeräte sind Gefahrgut – lesen Sie stets die Sicherheitsdatenblätter und Bedienungsanleitungen.
Tipp von GASPROFI: Unsere ausführlichen Hinweise zum Umgang mit Gaskartuschen finden Sie im Gaskartuschen-Ratgeber.
Hot Pot Variationen in Asien
Hot Pot ist nicht gleich Hot Pot: Je nach Region gibt es verschiedene Varianten:
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Chinesischer Sichuan-Hot Pot: Sehr würzig und oft scharf mit Chili und Szechuanpfeffer.
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Japanischer Shabu-Shabu: Leichte Brühe, dünne Fleischscheiben, milder Geschmack.
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Koreanischer Jeongol: Oft mit verschiedenen Suppenbasen und Meeresfrüchten.
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Thai- und vietnamesische Varianten: Leichte, aromatische Brühen mit Kräutern und Zitronengras.
Diese Unterschiede zeigen die kulinarische Vielfalt – und laden dazu ein, Hot Pot immer wieder neu zu entdecken.
Hot Pot am Grill als Ergänzung
Manche Grillfans kombinieren Hot Pot mit klassischem Grillen: Während auf dem Grillrost Fleisch und Gemüse rösten, steht daneben ein Hot Pot-Topf zum Garen von Suppeneinlagen oder leichten Beilagen. Diese Kombination vereint zwei Küchenstile und bietet vielfältige Texturen und Geschmäcker.
Fazit
Hot Pot ist weit mehr als ein „Grilltrend“ – es ist eine interaktive, gesellige Kochform, die nicht nur in Asien, sondern weltweit immer beliebter wird. Egal ob klassisch mit Gasbrenner am Tisch oder kombiniert mit einem Grill, der Hot Pot bringt Abwechslung in Ihre Kochroutine.
Mit der richtigen Ausstattung, frischen Zutaten und Beachtung der Sicherheitsregeln steht einem gelungenen Hot Pot-Erlebnis nichts im Weg – und Sie erleben Grillen einmal ganz neu!
Und hier noch ein paar weiterführende Links:
- WORLD INSIGHT: Reisen nach Asien
- Hot Pot Essen selber machen: Blog China Tours
- Lao Lao Garden auf: tripadvisor.de